Der Techniker - Dieter Peinecke Musiker - Tontechniker -Veranstalter

Dieter Peinecke
Der Westallgäuer Musiker - Tontechniker - Veranstalter -
Komponist
Title
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Dieter Peinecke spielt momentan :

eine 95 er Fender American Standart Strat mit 009-046 er Saiten .
Eine 87 er Fender Squier Telecaster
eine Rockinger Strat Baujahr 83 mit True Tune Tremolo 009-046 Ernie Ball
einen Mesa/Boogie Quad Preamp
einen 100Watt Peak-Composer Röhrenamp Baujahr 79 mit EV 12" G Speaker.
einen Dynacord Bassman 80 Watt Röhrenamp Baujahr 74 .
einen Hiwatt Custom 100 Röhrenamp ( Pete Townshend Version) Baujahr 79
einen Hiwatt Custom 100 Röhrenamp 4 Eingänge Baujahr 73
einen Fender Deluxe reverb Baujahr 72   20 Watt Jensen Speaker 12“
einen Vester maniac 20 Watt Amp
einen Orange 100 Git Amp Topteil Baujahr 1975 ( ja der mit den tollen Beschriftungen )
4* 10" Box mit Celesion G60 Speakern .
4*12" Box mit Celestion
2*12" Box mit Celestion G 60 Baujahr 78
BOSS GT-100 digital Gitarren Preamp
Roland GR-55 Gitarrensynthesizer
Line 6 JM4 Looper
Alesis Quadraverb Multieffekt.
Alesis Midiverb 3 Multieffekt
2* Deltalab Effektron Jr.
1 Cry Baby Wah Wah.
1 Tubescreamer
Einen Elektro Harmonix Phaser Baujahr 1975 (geiles Teil)
Samson Gitarrensender

nicht zu vergessen einen Carlsbro "Fuzz" Baujahr ca. 71 aus dem NAS Fundus.
Das Gerät beinhaltete eine runde 9V Batterie für die sich bestimmt das Deutsche  Museum in München interessieren würde. Klanglich ist das Gerät eher als eigentümlich einzuordnen.


Meine Hauptverstärker sind die beiden Hiwatts die ich seit bald 30 Jahren ständig spiele . Diese Teile sind wie Panzer aufgebaut, die elektrische Verdrahtung im inneren ist atemberaubend ausgeführt. Dagegen waren z.B. die frühen Marshall Amp die reinsten Bastelkisten.
Alle 4-5 Jahre sind neue Röhren nötig, die ich beim TUBE AMP Doctor passend für den Hiwatt ordere. Allerdings musste ich das BIAS der Röhren nun etwas schonender für die heutige Röhren einstellen.
Die modernen EL34 halten den enorm hohen Ruhestrom der Hiwatts nicht mehr aus und geben zu zeitig auf. Bei einem der Hiwatts erneuerte ich vor 2 Jahren alle Elkos

Ein Hiwatt ist ein ein kristallklarer enorm lauter Verstärker der erst bei extremer Lautstärke zaghaft Verzerrung erzeugt.  Als Klangbeispiele dienen die frühen The Who , aber besser noch David Gilmore von PINK FLOYD , diesen glasig leicht angezerrten Leadsound wie z.B. beim  The Wall Solo , das ist fast nur mit einem Hiwatt möglich.  
Die meisten spielen den Hiwatt mit einer 4*12" Box , ich persönlich ziehe die offenen 4*10" oder 2*12" Boxen vor. Das gibt so eine Mischung aus Hiwatt und Fender Bassman Sound . Die offenen Boxen sind nicht so dröhnend, ich stehe halt drauf . Andere Gitarristen aber  auch, wie ich beim Finkenbach Openair 2009 bei Birth Control feststellen konnte .  Marschall mit 2*12er offen , klang ebenfalls Klasse.

Während ich früher den Sound mit dem Hiwatt formte , dazu musste ich das Ding aber bis auch bis zum Anschlag aufreißen,  erzeuge ich heute den Sound mittels einer selbst entwickelten Röhrenvorstufe , einem Tubescreamer , einem BOSS Compressor div. Effekten .  Die modeling Amps kann ich nicht so richtig brauchen , ich spüre die Latenzzeit , hören kann ich's nicht , aber ich spüre   beim Anschlagen, dass
etwas nicht stimmt. Außerdem  wenn man einen echten Hiwatt den Modellamps gegenüberstellt dann - vergesst den POD oder die anderem modellierenden Amps, Die klingen im Wohnzimmer wunderschön aber live komme ich überhaupt nicht klar damit. Andere mögen mir nicht zustimmen , aber so ist es halt für mich.
Alle Effekte nehme ich mittels True Bypass aus dem Signalweg wenn ich sie nicht benötige. Den Abschluss des Bords bildet ein Volumenpedal mit dem ich die Gesamtlautstärke schön abstimmen kann. Außerdem habe ich einen Soloschalter gebaut um die nötige Lautstärkeanhebung beim Solo bequem zu erzeugen - der Mixer dank es mir.

Anmerkung zum  Modellieren von Amps 2011:

Ich muss meine Meinung inzwischen durch technische Fortschritte  etwas revidieren :
Ich liebe Analogtechnik nach wie vor. Aber  - inzwischen ist die Technik im Bereich der simulierten Amps / Effekte in unglaubliche Dimensionen vorgestoßen. Ich habe mir letztes  Jahr den BOSS GT-100ß zugelegt und dachte ich würde ihn nur für die Tanzband  nutzen.
Nimmt man dieses Gerät vor einen guten Röhren-Amp - schaltet die Ampsimulationen aus - die braucht man nicht, da man ja schon einen guten Amp hat - und benutzt die digitalen Effekt Simulationen des Boss  wie z.B. einen der Overdrives , Delay usw. so hat man nach einigem Testen und versuchen die Chance wirklich gute Sounds aus der Kiste zu holen.  
Mann kann die Sound wirklich perfekt feinabstimmen.
Die werksmässig Voreingestellten Sounds kann man  meist vergessen !!!
'
Ich lasse meine analogen Teile inzwischen Zuhause und habe letztes Jahr enorm aufwändig die Sounds meiner alten analogen Teile in den BOSS GT-100  übertragen  
Das Ergebnis ist überzeugend. Hört euch eine gute Blues CD an , mit dem Lieblingssound eures Lieblingsgitarristen. Sein Start Sound ist z.B.  weich und hauchig in den Höhen - bedenkt dieser Sound ist digital  aufgezeichnet und trotzdem Klasse.
Es ist nicht die Art der Technik die klingt , sondern das was man damit macht !
Mann kann mit dem besten Boogie Röhrenamp einfach schreckliche Sounds erzeugen !!

In die Fender Standart Strat habe ich die L-R Bags Piezo Bridge eingebaut und fahre per Stereokabel an einen Splitter, der das Elektro- und das akustische Piezo Signal trennt und zwei verschieden AMP Linien zuführt. Das Akustik-Signal geht in einen Röhrenpreamp und dann auf eine DI-Box in Richtung PA , das elektrische Signal geht wie normal zu den Hiwatts.
Wer es noch nicht gespielt hat kann sich nicht vorstellen was dies für ein Erweiterung des Klangspektrums ist.  Besonders die Kombination leicht an-gezerrte E-Klampfe mit dem akustischen Piezo gemischt , hat es mir angetan- das kommt amtlich Geil.

Ich hatte das, dass erste Mal live bei Pete Townshend in ULM auf dem Münster-platz live gehört und konnte mir dessen unglaublich perkussiven Gitarrensound erst nicht erklären , bis mir der 4 Regler auf seine Strat auffiel .

Es macht enormen Spaß zwischen den beiden Welten Elektro und Akustik- Sound hin und her zu springen. Die L-R Bags klingen recht akustisch , aber vom Charakter her eine Ovation sehr ähnlich.
Man halt halt nur ein Brett unter den Saiten .
Inzwischen habe ich auch den GR-55 den Git Synth im Einsatz den ich liebe.
Die damit simulierten Akkustik Gitarren können sich hören lassen.

beste Grüße
Dieter
klein aber fein !
Dieter Peinecke
Dieter Peinecke ist nach wie vor einer der aktivsten Musiker im Westallgäu . Aktuell spielt er mit Werner Spechts Westwind  , sowie
der Classic Rock.- Fussion Band  Lazy Hazy .
Seine Hauptinstrumente sind :  E Gitarre , Akustische Gitarre , Weissenborn Gitarre , Lapsteel Gitarre, Bass , Mandoline , Mandola , Dulcimer ,
Keltische Harfe , Mundharmonica ,  Tin Whistle, Schlagzeug  .
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